LPC Programmer

Features: 

Um die P89LPC922 Microcontroller programmieren zu können, brauchen wir einen Programmieradapter. Zur Zeit stehen eine serielle und eine USB Version zur Auswahl.

Für die Programmierung der LPC-Microcontroller existieren zwei Platinen.

  1. LPC-Programmer (seriell)
  2. USB-Programmer
LPC-Programmieradapter
  • serieller Anschluß für 1:1 Verlängerung
  • Versorgung durch Steckernetzteil 9-12V
  • ISP Anschluß
  • Sockel für P89LPC922
  • LPC Versorgung on board
  • Schalter und LED für "run" mode

USB-LPC Programmer

 

  • Die Schaltung findet auf einer kleinen einseitigen Platine (77x30 mm) Platz
  • Einziges SMD Bauteil ist der FT232, den es nicht in einer DIL Version gibt
  • Die Schaltung und der zu programmierende Controller werden vom USB mit Spannung versorgt
  • Programmiert werden kann der LPC direkt im Sockel oder auf dem Controllerboard über die 6pol. Stiftleiste

 

1. LPC-Programmer (seriell)

Um die P89LPC922 Microcontroller programmieren zu können
brauchen wir einen Programmieradapter.
Dieser Hat einen seriellen Anschluß(RS232), eine Spannungsversorgung
durch Steckernetzteil 9V und einen Programmierstecker (6pol Stiftleiste).
Diese wird 1:1 mit unseren Controllerboards verbunden.
Es besteht bei einer Variante auch die Möglichkeit einen LPC direkt
in einem auf dem Programmierboard befindlichen Sockel zu programmieren(flashen).
Die kostenlose Software "Flash Magic" gibt es im WWW.

Ein immer wieder kehrendes Problem ist die Verfügbarkeit von 2 Versionen des LM317. Hat
man den falschen erwischt, macht das sich durch einen zu hohe Ausgangsspannung bemerkbar. Im Normalfall ist eine Spannung von ca. 3.4V zwischen GND (z.B. die Klemme mit -) und R11 (die Brücke neben JP1) zu erwarten.
Ihr solltet also erst die Spannung messen bevor Ihr den LPC einsetzt bzw den Controller anschließt.
Ist der Fehler gegeben, muß man den LM 317 um 180° gedreht einlöten.

Neben dem LM317 ist ein 2-poliger Schalter einzulöten. Auf keinen Fall ein Taster hernehmen !!
Diese sind intern gebrückt.

Und hier für den einfachen Nachbau eine Reichelt Warenkorb. Der 2polige Schalter ist nicht ganz optimal, und nur mit etwas bastelei auf der Leiterplatte zu bestücken. Dieser wird aber nur benötigt, wenn man mit dem Programmer selbstgeschriebene Software testen will.
Hier erst mal wieder der Schaltplan:

2. USB-LPC-Programmer

Einleitung

Um die LPC-Controller mit der entsprechenden Firmware zu versehen wird ein Programmieradapter benötigt. Hier ist eine Version für den USB-Anschluss. Die USB-Variante bietet folgende Features:

  • Die Schaltung findet auf einer kleinen einseitigen Platine (77x30 mm) Platz.
  • Einziges SMD Bauteil ist der FT232, den es nicht in einer DIL Version gibt.
  • Die Schaltung und der zu programmierende Controller werden vom USB mit Spannung versorgt.
  • Programmiert werden kann der LPC direkt im Sockel oder auf dem Controllerboard über die 6pol. Stiftleiste.

Der Vorteil einer USB-Lösung ist, dass kein extra Netzteil benötigt wird. Die zum Flashen und Programmieren benötigte Spannung liefert der USB-Anschluß schon von Haus aus. Darüberhinaus wird kein USB zu RS232 Adapter benötigt, falls der heimische Computer nicht mehr über eine serielle Schnittstelle verfügt.

Bilder

USB-LPC-Programmer

In einem formschönen Gehäuse mit netter Beschriftung macht der Programmer ordnetlich was her :-)

alt

Auch das Innenleben ist gut überschaubar.

USB Programmer Rückseite

 

Tipps zum Nachbau

  • am Besten zuerst mit dem FT232 beginnen, danach die 4 Drahtbrücken, C5,C6,C14 und die USB-Buchse
  • wenn statt der USB-Buchse ein Kabel angelötet wird, müssen die beiden Schirmkontakte verbunden werden
  • jetzt kann ein erster Test am USB-Anschluss erfolgen, über C5 sollten ca. 5V messbar sein und der Chip sollte sich als virtueller COM-Port am Rechner anmelden. Den evtl. erforderlichen passenden Treiber gibt es hier: http://www.ftdichip.com/Drivers/VCP.htm
  • als nächstes den LM317 mit R4,R5,C7,C8 bestücken und die Spannung an C7 kontrollieren (ca. 3,4V-3,8V)
  • nun die restlichen Bauelemente bestücken
  • soll die Platine in das Reichelt „Strapubox“ Gehäuse eingebaut werden,  sind die Abstände LED-Oberkante - Platine 17mm und Stiftleiste – Platine 23mm
  • für den LPC-Sockel  4 Standart IC-Fassungen ineinanderstecken und mit etwas Sekundenkleber fixieren
  • - aus der oberen Fassung können alle nicht benötigten Kontakte entfernt werden, dann lässt sich der LPC leichter stecken und ziehen

JP1    1-2: Programmierspannung vom USB

           2-3:Programmierspannung aus der Zielschaltung

Die Durchbrüche sind nicht mit eingezeichnet, das geht besser wenn man das Eagle .brd nochmal mit allen Layern ausdruckt und die Aussparungen damit anbringt. Die Ränder des Gehäuses sind auf dem Board mit eingezeichnet, sodass man das gut ausrichten kann.

 

 

Platinen: 

Module Type: