snubber notwendig?

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vannachen
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snubber notwendig?

#1 Beitragvon vannachen » 28. Januar 2013 14:04

out8 Platinen brauchen wir sowiso die so genannt "Snuber" ?(omische Last braucht gar nicht!)
Wie kann man das erreichen?

mf
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Re: snubber notwendig?

#2 Beitragvon mf » 29. Januar 2013 09:03

Ich habe darüber nachgedacht bei Schaltnetzteilen und ähnlichen Lasten so etwas in der Art einzubauen:

http://www.elv.de/einschaltstrombegrenzer-esb1.html

Was haltet ihr davon?

Gruß
mf

oldcoolman
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Re: snubber notwendig?

#3 Beitragvon oldcoolman » 29. Januar 2013 15:18

Jupp, ist ne Möglichkeit für das Gegenstück.
Snubber ist bei induktiven Lasten zu Empfehlen.
LG
Andreas

mf
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Re: snubber notwendig?

#4 Beitragvon mf » 31. Januar 2013 15:36

Zur Information:
Das Teil besteht aus einem 10 Ohm/5A NTC mit einer 1A T Mini-Glassicherung in Reihe (zum Verbraucher).
http://de.farnell.com/epcos/b57238s100m ... 57238S100M

Gruß
mf

eigen
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Re: snubber notwendig?

#5 Beitragvon eigen » 26. April 2013 14:45

Hi,
habe aus geg. Anlass mal das Thema ausgegraben, da ich mit dem 8-out einige LED-Kreise mit EVGs schalten möchte.
Da die Netzteile teils 70A Einschaltstrom verursachen (selbst die teuren Marken wie Osram sind noch 26A - bzw. auch GU10LEDs haben tls. > 10A brauchts hier wohl irgend eine Form von Einschaltstrombegrenzung.
Vor allem das Problem tritt ja mittlerweile fast jedem Gerät mit Schaltnetzteil und damit kapazitiver Belastung auf.
Die Lösung über einen NTC finde ich persönlich nicht so toll, da man damit auch auf eine Schalthäufigkeit < 1x 3Min reduziert ist bzw. ein Einbau in der Zwischendecke auch ein Brandschutzthema ist.
Das ganze einfach in ein REG-Gehäuse auf eine Platine neben dem 8-out montieren ginge zwar, hilft aber auch nur wenn nach dem Ausschalten ein wiedereinschalten erst nach der Ablühlung des NTC erfolgt.

Ich habe mir nun überlegt, einfach die NTCs (22OHM) wie oben beschrieben mit Feinsicherung (T-2500mA) in ein eigenes REG neben dem Schaltaktor zu geben und für jeden so abgesicherten Schaltausgang einen weiteres Releasi des Aktors zu "missbrauchen" um den NTC nach dem Ton (also zb. nach 100ms) kurzzuschließen - eine Wiedereinschaltverzögerung könnte man dann z.b. gering halten (1sec) .
Was haltet ihr von dieser Idee ? IMHO kommt es mir einfacher vor als eine eigene kompl. Regelung für ein eigenes Relais zu machen.

Oder wäre das Schalten im Spannungsnulldurchgang eine Alternative - haben die Relais eine so genau definierte und stabile Schaltdauer ?

Danke für euren Input

grobix
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Re: snubber notwendig?

#6 Beitragvon grobix » 26. April 2013 22:18

Hallo eigen,

wenn Du im Nulldurchgang +/- 30V schalten möchtest, nimmt man am besten ein Triac. Am elegantesten ein optisch isoliertes wie z.B. SHarp S202S02. Mit ab 8mA, besser sind 20mA Ansteuerstrom der LED im OptoTriac kannst Du bis zu 8 A auf der Wechselstromseite schalten. Da nahe am Nulldurchgang eingeschaltet wird und die Spannung dann Sinusförmig steigt dürfte der Einschaltstrom (kapazitiv) entsprechend deutlich geringer sein. Spitzenstrom für eine Periode kann bis 80A betragen - das sollte reichen ;-)

Allerdings benötigst Du für Dauerströme oberhalb 1A rms ein (kleines) Kühlblech, bis 1A rms und darunter geht es auch ohne.
Und die Stromreduktion durch PWM für die Relais darf bei dem OptoTriac natürlich nicht benutzt werden (am besten einen z.B. 8-fach Ausgang Aktor komplett mit Opto Triacs ausrüsten und den PWM Ansteuerpin auf "dauernd an" legen).

Gruß

- grobix -

oldcoolman
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Re: snubber notwendig?

#7 Beitragvon oldcoolman » 27. April 2013 11:19

Hallo,
Da das Problem ja schon länger bekannt ist, habe ich einen OUT8 mit Nullspannugserkennung gemacht.
Die relaise streuen selbst nicht mal so doll, Die Höhe der DC Spannung ist da schon ein anderes Problem. Dazu kommt noch dass das Relaise ca 1,5ms prellt. Ca 3-4 mal. Da bist du schon am Sinus bei
120V. Allerdings hast du dann auch den Kondensator bis dahin reichlich geladen, so dass der Strom geringer ausfällt. Getestet hab ich das mit EVG's usw noch nicht. Die Platine ist nicht Schrott, wenn es nicht funktioniert, nimmt man einfach die normalen out8 soft her und gut ist.
Die Nullspanngserkennung wurde auf geringsten Verbrauch und dennoch Störsicherheit hin gebaut.
Sie ist in hardware auf der out8 10A sowie auf der out8 16A vorhanden. Letztere kann mit inrush relaisen(Reichelt) bestückt werden, Diese schaffen nach Datenblatt 500A/2ms. Der out8 16A ist bistabil ausgeführt und hat zusätzlich die Nullspannugserkennung. An der software arbeite ich noch. (nullspannung fehlt)
Platinen dazu hier: http://www.krieger-elektro.de/ishop unter applikation und controller (den top-controller nehmen).
LG
Andreas

eigen
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Re: snubber notwendig?

#8 Beitragvon eigen » 2. Mai 2013 10:20

Danke für die Antworten! Ich denke das sind beides eigentlich gangbare Lösungen.
Das Triac-Relais scheint mir ideal für EVGs bzw. GU10 LEDs, da hier die Dauerströme ja deutlich < 1A sind.

Da aber auch an den geschaltenen Steckdosen teils mit kap. Lasten gerechnet werden muss (Schaltnetzteile wohin man blickt) tendieren ich hierfür eher zu Andreas Lösung.


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